Familie und Freunde - zu Besuch auf Santo Antão

Familie und Freunde - zu Besuch auf Santo Antão

Nach fast 17 Stunden auf São Vicente wird es Zeit, sich wieder auf die Straße zu begeben, besser gesagt wieder auf's Meer. Die Fahrt mit der Fähre von São Vicente nach Santo Antão dauert aber zum Glück nur 1 Stunde.

45 Minuten vor Abfahrt der Fähre setzt mein Burder mich am Hafen ab. Wir haben noch Zeit für einen Kaffee und so begeben wir uns in die obere Etage das Hafengebäudes, wo sich die Bar befindet. Zufällig treffen wir hier die älteste Tochter meines Bruders, die gerade auf dem Weg nach Hause ist.

 

Bevor es an Bord geht muss ich wider die übliche Corona-Prozedur durchlaufen: Überprüfung der Identität und Fieber messen. Außerdem wird das Gepäck mit irgendetwas besprüht, gegen was auch immer.

 

Das Schiff ist nur zur Hälfte von Passagieren besetzt - Bestimmungen infolge von Corona.

Im hinteren Teil des Salons, wo ich Platz genommen habe, gibt es eine kleine Bar. Aber sie verkauft nur Wasser.

Einige Gäste spielen Karten und nach einem Sieg wird es ziemlich laut hier. Die Besatzung bittet höflich darum, die Lautstärke zu drosseln (wortwörtlich). Die Männer sind da nicht sehr glücklich drüber. Sie sind regelmäßig auf der Strecke unterwegs (sie beladen die Pick-ups in den Häfen von Santo Antão und São Vicente mit Waren) und sagen, das es oft genug junge Leute gibt, die ihre Musikboxen sehr laut haben und nie aufgefordert werden, diese leiser zu machen. Die Besatzung will nicht diskutieren, die Fahrt ist ja eh recht kurz und bald vorbei.

 

In der Zwischenzeit beschwert sich ein anderer Passagier, dass die Bar nur Wasser verkauft, er hätte jetzt sehr gern ein Bier. Scheinbar gibt es ein bürokratisches Problem mit irgendeiner Lizenz, so dass die Bar im Moment nur Wasser verkaufen darf.

 

Wir nähern uns dem Hafen Porto Novo auf Santo Antão und die Passagiere fangen langsam an, ihre Habseligkeiten zusammen zu sammeln.

 

Die Fähre, mit der wir unterwegs sind, ist übrigens die "Chiquinho", brandneu und erst seit März 2020 im Einsatz. Sie gehört dem 2019 neu gegründetem Unternehmen "Cabo Verde Interilhas", welches den Transport von Fracht und Passagieren zwischen den Inseln sicher stellen soll. Es gibt wohl durchaus einige Beschwerden, aber insgesamt scheint die Seeverbindung sich durchaus verbessert zu haben.

Nachdem wir in Porto Novo angelegt haben, dürfen zuerst die Fahrzeuge das Schiff verlassen. Dann kommen die Passagiere durch den Frachtraum hindurch in den Hafen. Es gibt hier eigentlich auch ein Hafengebäude, welches man normalerweise durchquert, wenn man mit dem Schiff ankommt. Aus mir nicht bekannten Gründen werden wir allerdings direkt auf die Straße weiter geleitet.

 

Hier warten schon viele Menschen, vorwiegend die Fahrer der Aluguers - Sammeltaxis in Form kleiner Busse, die wie eine Art öffentliche Verkehrmittel fungieren. Die Namen der Dörfer zu denen sie fahren haben sie auf die Seite oder am Heck ihrer Fahrzeuge aufgemalt.

Neben den Fahrern sind viele Frauen da, die Obst und Gemüse, vor allem aber ihren frischen Ziegenkäse verkaufen möchten.

 

Einer der Fahrer spricht mich an und ich entschließe mich dazu, mit ihm zu fahren. Vorher kaufe ich jedoch noch einen Käse bei einer der Frauen - sie hat mich schon mehrmals angesprochen.

 

Von Porto Novo aus geht es entlang der Küste zur Nordseite von Santo Antão. Auf der einen Seite der Straße erheben sich majestetisch die Berge, auf der anderen sind die steilen Klippen bis runter zum Meer. Bei der Fahrt auf dieser Straße sollte möglichst kein Fehler passieren.

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Misael's Mama, Schwester und Nichte

Der Bus ist fast leer, außer mir sind nur noch drei Frauen mit unterwegs.

Entlang der Strecke gibt es immer wieder einzelne Hütten. Zum Teil wohnen dort Menschen, die sich vorwiegend der Ziegenzucht widmen - zum Teil werden sie auch nur zur Lagerung von Arbeitsmaterial verwendet.

 

Einmal stoppen wir, um drei Fischer aufzugabeln, die den ganzen Tag von den Klippen aus gefischt haben. Eine der Frauen fragt, ob sie Fisch zu verkaufen haben. Leider verneinen sie - es war kein guter Tag zum Fischen, die See war heute sehr rau.

 

Nach ca.  30 Minuten erreichen wir das Fischer- und Bauerndorf "Janela". Die Täler hier sind sehr grün, es gibt viele Zuckerrohrfarmen und Obstbäume, vor allem Mangos. Hier sieht es ganz anders aus, als auf der Südseite der Insel.

 

Es geht weiter die Küste entlang, einige Dörfer liegen auf dem Weg. Wir erreichen die Ortschaft "Pombas" in einem der vielen grünen Täler im Norden der Insel. Hier steigt eine Frau aus und nimmt direkt einen anderen Bus um weiter ins Tal zu fahren.

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Sinagoga Beach - töte nichts, außer die Zeit - mache nichts, außer Fotos - nehme nichts mit, außer Sehnsucht - hinterlasse nichts, außer Fußabdrücke

Meine Fahrt geht noch ca. 5 Minuten weiter entlag der Küste, bevor wir dann "Sinagoga" erreichen. Es ist ein sehr kleines , altes  Fischerdorf, das nicht viel zu bieten hat. Aber trotzdem kommen im Sommer und an den Wochenenden viele Menschen aus den anderen Dörfern hierher, denn hier ist der berühmte Strand von Sinagoga.

In Strandnähe gibt es noch die Ruinen eines sehr alten jüdischen Krankenhauses für Leprakranke. Seit einigen Jahren findet dort jeden Sommer im August das große Sinagoga-Sommerfest statt. Junge Leute von der ganzen Insel und sogar von São Vicente werden davon angelockt.

 

Niemand wusste hier, dass ich zu Besuch komme und so ist es eine große Überraschung für meine Mutter, meine Schwester und meine 4-jährige Nichte mich zu sehen. Aber wegen des Corona Virus halten sich unsere Umarmungen in Grenzen. Meine Familie hilft mir das Gepäck rein zu bringen und es herrscht große Aufregung.

 

Nach einer Weile gehe ich nach draußen um einigen Freunden mitzuteilen, dass ich gut angekommen bin.

Im Haus nebenan wohnt mein älterer Bruder, allerdings ist er noch nicht von seiner Arbeit zurück zu Hause. Da es bereits später Nachmittag ist, dürfte es aber nicht mehr lange dauern.


Ich entscheide mich mit dem nächsten Bus nach Povoação de Ribeira Grande zu fahren, um ein befreundetes Ehepaar aus Boa Vista treffen, das hier Urlaub macht. Aber nach ca. 1/3 der Strecke bitte ich den Fahrer zu halten und mich in einem kleinen Dorf an der Küste aussteigen zu lassen. Hier hat ein alter Freund von mir - Carlos - früher gewohnt. Ich treffe Funa - ein alter Schulkamerad von mir - und frage ihn nach meinem Freund. Er beschreibt mir wo ich ihn finden kann.

 

Carlos hat kapverdische Eltern, wurde aber in Portugal geboren und ist dort aufgewachsen. Er kam als Erwachsener hierher um nach seinen Wurzeln zu suchen und beschloss zu bleiben. Vor vielen Jahren haben wir mal zusammen gearbeitet. Inzwischen haben wir uns seit mindestens 5 Jahren nicht mehr gesehen.

Er arbeitet jetzt hier. Er verkauft Sand für den Bau, den er vom Strand nimmt - was eigentlich verboten ist. Aber  viele Menschen in der Gegend verdienen sich damit ihren Lebensunterhalt.

 

Wir reden und reden und inzwischen ist es bereits dunkel geworden. Mir fällt auf, dass ich weder Internet noch Telefon habe, obwohl das Netz gerade hier normalerweise sehr stark ist. Wie ich erst später erfahre, ist es auf allen kapverdischen Inseln aufgrund eines Feuers in der Hauptzentrale der CV Telecom ausgefallen.

Um nach Hause zu kommen gibt es zwei Möglichkeiten: entweder ich laufe die 4 Kilometer oder ich warte auf den nächsten Bus. Ich entscheide mich für die zweite Möglichkeit, muss aber 1 Stunde warten.

Bei meinem letzten Besuch auf Santo Antao fuhren ständig Busse, es scheint das der Virus auch die Verbindungen zwischen den Dörfern beeinträchtigt. Natürlich wartet meine Familie schon mit dem Abendessen auf mich.

 

Nach dem Essen erzählen meine Mutter und meine Schwester gleichzeitig, was sie jetzt beruflich machen.

Meine Mutter ist mit ihren 70 Jahren noch eine richtige Geschäftsfrau geworden. Sie verkaufen Naturheilmittel und sie zeigt mir einige Bücher, die sie zu diesem Thema hat.

Sie erzählt mir, dass sie eine Art "Hexe-Heiler-Apotheke" ist. Vielen Menschen, die eine Hexe/Heilerin in Anspruch genommen haben wird empfohlen sie aufzusuchen, um ihr Naturrezept von meiner Mutter zu erhalten.

 

Aufgrund des Virus ist auch ihr Geschäft zurück gegangen, denn es kamen auch Menschen von anderen Inseln.

Im Moment verdient sie ca. 10 Euro am Tag, vor dem Virus war es das Doppelte. Am meisten jedoch verkaufen sie auf den katholischen Festen, wenn sie nach der Heiligen Messe vor der Kirche stehen. An solchen Tagen  verdienten sie zwischen 100 und 150 Euro. Aber nach dem Virus sind all diese Feste auch abgesagt.

 

Meine Schwester fährt jeden Tag in die Stadt um etwas zu verkaufen und bringt von dort auch die benötigten Vorräte mit nach Hause. Auf meine Frage, was sie denn verkaufen erzählen sie mir: ein bisschen von allem, was natürlich ist - Öle, Kräuter, Wurzeln und sogar Steine mit heilenden Eigenschaften.

Die Einheimischen scheinen hier sehr viel auf die Naturmedizin zu vertrauen, aber sie hat auch ausländische Kunden.

Ich wusste, dass meine Mutter sich für die Naturheilkunde interessierte, aber ich wusste nicht, dass sie daraus ein Geschäft gemacht hat.

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Die Ruine des Lepra-Krankenhauses - heute die Location für das große Sinagoga Sommerfest
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ein Küberl voll mit Mangos

Als ich am nächsten Morgen aufwache, wartet ein großer Kübel voll mit frischen Mangos auf mich, es mögen an die 100 Stück sein.

Meine Mutter erinnert mich daran, wie alt dieser Kübel bereits ist: über 45 Jahre. Fast alle von uns Kindern wurden früher schon darin gebadet. Es gibt viele Dinge im Haus meiner Mutter,  die schon seit sehr vielen Jahren benutzt werden. Sie ist stolz darauf, dass sie so sorgsam mit den Dingen umgeht.

 

Nach dem Frühstück kommt mein Bruder (von nebenan) vorbei. Wir wollen eine Wanderung ins Paultal machen. Bevor es richtig los geht treffen wir aber noch das befreundete Paar aus Boa Vista an der Tankstelle im Ort und wir trinken erstmal einen Kaffee und ein paar Bier.

Hier sitzen auch viele ältere Einheimische, die sich mit Witzen den Tag vertreiben. Wir fühlen uns inmitten einer Live-Comedy-Stand-up Show, für die man weder eine Einladung, noch eine Eintrittskarte braucht. Wir können nicht anders und müssen kräftig mitlachen, auch wenn wir irgendwann selbst Teil ihrer Witze sind.

Einer dieser Männer war früher tatsächlich mein Lehrer. Seine Erscheinung selbst ist schon sehr komisch mit seiner merkwürdigen langen Robe und der Hose darunter. Er sieht aus wie ein Nomade aus der Wüste mit seinem langen weißen Bart.

 

Nach mindestens 2 Stunden Lachen über die, zum Teil sexuell sehr anzüglichen Witze, brechen wir endlich auf. Wir steigen in den Bus Richtung Paultal.

Dort angekommen hält der Bus direkt vor einem Container-Restaurant, das einer Tante von uns gehört.

Wir treffen sie und auch einen Cousin von uns und bleiben dort zum Mittagessen. Es sind auch einige andere Gäste da und die Unterhaltungen schwanken zwischen Themen rund um den Virus und den am Ende dieses Jahres bevorstehenden Kommunalwahlen.

 

Aber wir haben noch nicht das Endziel unseres Ausflugs erreicht und machen uns nach dem Essen zu Fuß auf den Weg. Es ist Sonntag und da fahren nicht so viele Busse, also wandern wir 5 km ins Tal bis nach Figueiral de Paul.

Wir wollen uns mit einem Freund meines Bruders treffen. Wir verlassen die Hauptstraße und laufen ins innere des Tals. Hier gibt es keine Straßen, nur Landwirtschaft. Von Zuckerrohr über Bananen bis hin zu allen möglichen Arten von Gemüse wird hier alles produziert. Wir treffen unterwegs Menschen mit großen Säcken voller Vorräte auf Schultern und Kopf, die sie zur Hauptstraße tragen. Dort werden sie auf Pick-ups geladen und vieles davon geht dann auf andere Inseln.

 

Der Freund meines Bruders, den wir hier treffen, lebt selbst nicht hier. Er ist auch nur zu Besuch bei Freunden. Das kleine Haus kann man eher als Hütte, als tatsächlich als Haus bezeichnen. Und hier treffen wir auch noch andere Freunde, die gerade zu Besuch sind. Der Sonntag scheint der typische Besuchertag zu sein.

Für mich ist es ein ungewöhnlicher Tag: schon lange habe ich nicht mehr so viel gün gesehen und vor allem auch nicht so viele Menschen auf einmal getroffen.

 

Natürlich werden wir zum Essen eingeladen, aber leider hatten wir erst vor 2 Stunden gegessen und haben noch keinen Hunger. Da es uns aber unhöflich erscheint, die Einladung abzulehnen, nehmen wir wenigstens ein paar Früchte.

 

Nach einer Weile brechen wir auf, denn wir wollen nicht von der Dunkelheit überrascht werden. Es liegen 10 km vor uns und da der Transport an einem Sonntag sowieso schon einProblem darstellt, wird es in der Nacht eher unmöglich sein, einen Bus zu finden.

 

Wir laufen zurück zur Hauptstraße und erwischen einen Bus, der auf afrikanische Auswanderer wartet. Sie laufen durch die Ortschaften und versuchen Sachen an die Einheimischen zu verkaufen. Wir fahren mit ihnen mit und unterwegs sammeln wir noch mehr von ihnen ein. Es scheint, dass sie sich zeitlich abgestimmt haben, damit sie alle den Bus erwischen. Als wir zu Hause ankommen ist es fast schon dunkel.

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der Strand von Sinagoga
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auf dem Weg ins Paultal

Mein Bruder hat früher als Karosseriebauer gearbeitet, durch den Virus hat aber auch er seinen Job verloren und nun arbeitet er als Straßenbauer. Als er am Montag früh zur Arbeit aufbricht beschließe ich, meine Tante zu besuchen. Sie wohnt nur 5 Minuten entfernt.

 

Bei meiner Tante wohnt inzwischen auch meine 93-jährige Großmutter. Dies ist der bisher traurigste Teil meiner Reise.

Seit ich ein paar Monate alt war wuchs ich bis zu meinem 8. Lebensjahr bei meiner Großmutter auf. Heute ist sie nicht mehr in der Lage zu hören, zu sprechen oder mich zu erkennen. Sie befindet sich in einem sehr schlechten Zustand und es sind einige Tränen bei mir geflossen während meines Besuchs bei ihr. Ich wusste, dass sie in keiner guten Verfassung ist, aber sie so zu sehen, das hatte ich nicht erwartet. Sie verbringt ihr Leben nur noch im Bett, ist nicht in der Lage irgendetwas selbstständig zu erledigen.

Ich erinnere mich daran, als ich 5 Jahre alt war. Ich war krank und sie trug mich die ganzen 8 km zum Krankenhaus. Sie war so eine starke Frau. Jetzt besteht sie nur noch aus Haut und Knochen, ihr Gewicht entspricht dem eines 10-jährigen Kindes und ihr Geist scheint der eines Kleinkindes zu sein und sie benötigt Windeln.

Auch wenn sie weder mich noch irgend jemand anderes erkennt verbringe ich eine gute Stunde an ihrer Seite und versuche die Fliegen von ihr fern zu halten. Mir wird bewußt, dass ich sie heute wohl das letzte Mal sehen werde.

 

Abgesehen von den vielen jungen Leuten hier, die ich nicht kenne  oder an die ich mich nicht mehr erinnern kann, ist im Grunde alles beim Alten geblieben.

Meine Familie meint inzwischen, dass ich Glück bringe. Seit 4 Jahren hat es kaum noch Regen gegeben. Aber seit ich hier bin regnet es nahezu ununterbrochen.

Und seit 48 Stunden ist die Insel Offline. Kein Handyempfang, kein Internet, kein Fernsehen. Wir sind für 2 Tage in das Zeitalter ohne Handy und Internet zurück gefallen.

 

Ich bin glücklich alle wieder zu sehen. Aber irgendwie fühle ich mich gelangweilt im Vergleich zu dem Leben, dass ich gewohnt bin. Ich bin dankbar dafür, dass bis auf meine Großmutter, alle gesund sind. Bisher war es eine sehr schöne Reise.

 

Wie ihr unschwer erkennen könnt, werden die Tagespläne hier schnell mal geändert, wenn man plötzlich jemanden trifft, den man nicht erwartet hat. Es läuft halt alles in einem anderen Rhythmus, als wie man es in Europa gewohnt ist.

Wenn euch der Bericht gefallen hat bleibt dran. Sicher wird Misael noch ein paar Geschichten zu berichten haben.

Story: Misael

Text: Andrea

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Andrea & Frank Hennicke - Sal Rei - Ilha da Boa Vista - Cabo Verde